Das Rotationssinterverfahren
Rotationssintern ist ein Kunststoff Bearbeitungsverfahren für Hohlkörper, bei dem eine Schmelze
in einem rotierenden Werkzeug an der Wandung erstarrt.
Mittels biaxialer Rotation und durch Erwärmung wird in dünnwandigen Hohlkörperformen
pulverförmiges Thermoplast Schicht um Schicht an den Innenflächen der Form abgelagert.
Das Rotationsformen weist gegenüber dem Blasformen oder Spritzgussverfahren folgende
Vorteile auf:
• einfache Werkzeuge und niedrige Werkzeugkosten
• kostengünstige Herstellung für kleine und mittlere Serien von 50 bis 3.000 Stück/Jahr mit
einem Rotationswerkzeug
• mögliche komplizierte Formgebung mit Öffnungen und durchgehenden Verbindungen
• Integrationsmöglichkeit von Funktionselementen (Gewinde, Einlegeteilen usw.)
• weitgehend spannungsfreie Produkte
• variable Produktionsmöglichkeit, bis 15mm Wandstärke
• nahtlose Hohlkörper
• Laugen- und Säurebeständigkeit sowie Lebensmittelechtheit.
• Ersatz von anderen Werkstoffen wie z.B. Beton, Blech, GfK, Aluminium, Stahl, Edelstahl
Wir können mit unseren drei modernen Rotationssinteranlagen Produkte bis zu folgenden
Abmessungen herstellen:
Länge: 3250 mm
Durchmesser: 3000 mm
Rauminhalt: 5000 Liter
Rohstoffe
Bei der Herstellung wird überwiegend Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) in den
verschiedensten Modifikationen eingesetzt.
PE weist eine äußerst gute Beständigkeit gegen Chemikalien aus, ist UV-beständig und auch
noch bei tiefen Temperaturen sehr schlagzäh.
Bei Farb-Compounds setzen wir auf EPA-PAK geprüftes Einsatzmaterial.
Einstellungen für Brandschutzklassen sowie elektrische Leitfähigkeit sind natürlich möglich.